Der Barbaragarten

Im Sommer 2021 hat eine Männergruppe in der Domgemeinde – Gemeindeteil St. Barbara – einen neuen Ort für Begegnungen geschaffen. Und wo? An der Barbarakirche – ist sie doch der Kern eines Stadtviertels.

Ein Biergarten an der Barbarakirche – der Barbaragarten – wurde ins Leben gerufen.

Alle zwei Wochen von Juni bis Ende September wurden Tische, Bänke, Gläser und Grill rausgeholt, um einen Treffpunkt zu bieten – unter dem Kirchturm, aber vor allem als Treffpunkt für alle Menschen im Viertel und darüber hinaus: vom Wohnungslosen bis zur Geschäftsführerin, vom Kita-Kind bis zur Rentnerin – es ist ein gelungener Begegnungsort geschaffen worden.

Der Barbaragarten dient ausdrücklich nicht dem Ziel „Menschen wieder in die Kirche zu locken“, sondern soll die Kirche und die engagierten Menschen als einen Baustein für gelingendes Leben im Viertel präsentieren. Der Barbaragarten also als ein Ort zum Wohlfühlen+. Das Plus bedeutet, Kirche als mehr darzustellen, als nur den Kirchturm und das Gebäude vor Ort.

Auch in diesem Jahr ist er wieder da – der Barbaragarten; in dieser Saison beginnt er mit einer Besonderheit:

der erste Barbaragarten der Saison ist der Barbaragarten XXL am OEKT-OS-2023 am 16. und 17. Juni vor dem Dom in Osnabrück,

dann folgt am 22.6. der erste „regluäre“ Barbaragarten an der St. Barbarakirche!

Herzlich willkommen!

Speisen und Getränke

Die dabei angebotenen Speisen und Getränke stammten aus kirchlichen oder kirchennahen Betrieben oder von lokalen Erzeugern, z.B. sind die Limonaden, das Wasser und ein Teil des Bieres aus der integrativ arbeitenden St. Josefs-Brauerei und der „Begrüßungsschluck“ aus der Eigenproduktion des Diakons.

Der Wein mit dem Namen Pilgertrunk stammt aus der Abtei St. Hildegard am Rhein und das Brot bald auch aus eigener Produktion (der Brotbackofen ist im Bau).

Zudem dürfen – wie es in einem Biergarten üblich ist – die Gäste auch ihr eigenes Essen mit in den Garten bringen.

Die Preise sind sehr moderat – dennoch: die Gewinne fließen zu 100 Prozent in caritative Zwecke (Zeltlager, Armenkasse, Frauenhaus in der Nachbarschaft, Unterstützung einer Grundschule im Benin, Caritas-International für Hochwasseropfer etc.).